Westafrika – Burkina Faso

Burkina Faso, „das Land der aufrechten Menschen“, mit der Hauptstadt Ouagadougou, ist ein Staat in Westafrika und zählt über 16 Mio. Einwohner. Das Land wurde 1900 besetzt und stand bis 1960 unter französischer Kolonialherrschaft. In den 80er Jahren wurde das ursprünglich als Obervolta bezeichnete Land in Burkina Faso umbenannt.

Der auf einem Hochplateau liegende Binnenstaat liegt in den Savannen des Sudan, hat im Norden Anteil am Sahel und grenzt an Mali, Niger, Benin, Togo, Ghana und die Elfenbeinküste. Burkina Faso gehört zu den ärmsten Ländern der Welt, zeichnet sich heute aber durch eine gewisse Stabilität und die kulturelle Vielfalt der friedlich zusammenlebenden Ethnien aus, wobei die Mossi etwa die Hälfte der Bevölkerung stellen. Regelmässig wiederkehrende Dürreperioden sorgen oft für grosse Not der hauptsächlich als Bauern lebenden Bevölkerung.

Die offizielle Amts- und Landessprache ist Französisch. Gleichzeitig werden in Burkina Faso über 60 verschiedene Stammessprachen gesprochen.

 

 
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